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Der TT war für Audi ein zweischneidiges Schwert: Gegenstand von Verehrung einerseits und Grund zur Besorgnis andererseits. Denn wenn auf der einen Seite sein Design gleich von Anfang an gefiel, wurde bei seiner Premiere in Deutschland seine Fahrsicherheit in Frage gestellt. Sechs Jahre später können seine Schwachstellen eindeutig benannt werden: wenig Platz im Innenraum, etwas müde und im Vergleich mit dem Porsche Boxster S und dem Mercedes SLK 350 einfach Mangel an Dynamik.
Mit der neuen Generation sollen die negativen Aspekte verschwinden. Das neue Modell kommt als Coupé Mitte 2006 und als Roadster im Winter des gleichen Jahres auf den Markt. Als Basis muss der Volkswagen Golf V herhalten und bei der Karosserie setzt man auf Aluminium. Um jedes mögliche Stabilitätsproblem so gering wie möglich zu halten, wurde ein Spoiler in die Gepäckraumabdeckung integriert, der den TT bei hoher Geschwindigkeit auf den Asphalt drückt.
Das Interieur besticht durch das MMI Anzeige- und Bedienkonzept, Lenkradschaltung für die Ausführungen mit DSG und Automatikgetriebe, Telefon mit Bluetooth-Technologie und zum ersten Mal ein vollständig versenkbares Display. Auf den Rücksitzen können Erwachsene von mittlerer Körpergröße Platz nehmen, während der Roadster auch weiterhin ein Zweisitzer bleibt.
Das Grundmodell, das ab Ende 2007 auch mit Allradantrieb erhältlich sein wird, verfügt über den 200 PS starken 2.0 FSI. Auch der 250 PS starke 3.2 VR6 wird mit Allradantrieb ausgestattet sein. Gegen Ende 2007 sollen dann TTS und TTRS folgen. Bei den S Quattro Ausführungen setzt man auf Sechszylinder-Motoren mit 300 PS und 350 Nm. Wer an Leistung pur weniger interessiert ist, muss bis 2008 warten, wenn die Vierzylinder-Motoren kommen. Der 1,8-Liter-Turbo wird es auf 150 PS und der 2,0-Liter-Diesel auf 160 PS bringen.